Thalia Tattoni

2. November 2011

Grausame Zeit!

Abgelegt unter: Hey Welt! — Thalia @ 20:02

Hey Leute!
Ich habe in letzter Zeit nicht mehr so viel geschrieben (weder in meinem Blog, noch an meinem Buch) doch ich habe an einem Schreibwettbewerb des Papierfresserchenverlags teilgenommen und nun wird meine Geschichte ‘Grausame Zeit’ zu dem Thema Zeitreise in einem von vier Bänden veröffentlicht. Ende November werde ich dann Bescheid bekommen, ob ich den Haubtpreis gewonnen hab, der in einem 100 seitigen Taschenbuch besteht. Das heißt, wenn das klappen würde, gäbe es tatsächlich ein Buch zu kaufen auf dem mein Name vorne draufsteht und in dem meine Geschichte steht! Also Leute, drückt mir die Daumen! :)
Ich habe mir überlegt, den Anfang meiner Geschichte mit der ich vielleicht gewinnen werde hier rein zu stellen und nun hoffe ich, dass sie euch vielleicht ein wenig neugierig auf die Fortsetzung macht:) Hier ist ein kurzer Teil meiner Geschichte ‘Grausame Zeit’ zu dem Thema Zeitreise.

Grausame Zeit

Ich renne. Wohin ist mir unbekannt. Nur weg. Sie sind mir dicht auf den Fersen, das spüre ich. Nach hinten zu sehen traue ich mich nicht, noch nicht. Erst wenn das Gefühl der Verfolgung, diese Angst weg ist. Erdrückung wäre wohl das richtige Wort, ein anderes finde ich nicht, während ich durch den Wald renne. Die Angst erdrückt mich. Ich atme schwer, meine Beine fühlen sich an, als wären sie aus Blei. Denken kann ich nicht, allein ein Warum steht mir wie eine große Mauer, die undurchdringbar und unverständlich vor mir hoch ragt vor den Augen. Ich bemerke nicht die Kälte oder den Schnee der leise vom Himmel rieselt, ich renne nur. Wo bin ich? Da sind dunkle Bäume, deren Schatten sich wie riesige Monster mit großen Krallen im Wind wiegen und sich bedrohlich über mich beugten. Da sind kleine erste Blumen, die sich mühsam durch die Schneedecke gezwängt haben nur um von den Murmelgroßen Schneeflocken wieder bedeckt zu werden. Da sind so viele Sachen, die ich wahrnehme, doch nicht realisiere. Nicht begreife. In diesem Wahnsinn von Angst renne ich immer weiter. Einen steilen Abhang hinunter, durch einen Wald. Ich rutsche aus, rappel mich wieder hoch. Erst nach einer Weile merke ich, dass es schneit. Leise rieseln die Schneeflocken auf mich herunter, durchnässen meine schmutzigen Kleider und meine roten Haare. Warum verfolgen sie mich?

Nun, mehr darf und will ich hier leider nicht preisgeben. Ich hoffe ihr seid wenigstens ein wenig neugierig geworden:)
Eure Thalia.

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